QUALITÄTSSICHERUNGSKOMMISSIONEN UND WEITERE GREMIEN

Aufgabe

  • Die Qualitätssicherung in der ambulanten Versorgung ist eine Kernaufgabe der KVSH. Ärzte dürfen bestimmte ambulante medizinische Behandlungen nur durchführen, wenn sie ihre Befähigung hierzu nachweisen. Für Leistungen mit Qualifikationsvorbehalt wird die fachliche Befähigung des Antragstellers anhand vorgelegter Zeugnisse und Bescheinigungen und/oder durch ein fachliches Gespräch überprüft. Auch zur Aufrechterhaltung einer Genehmigung wird regelmäßig geprüft, ob die Behandlungsqualität stimmt: Ärztliche Dokumentationen (Ultraschallbilder, Röntgenbilder etc.) wer­den stichprobenhaft überprüft, medizinische Geräte, die der Arzt in der Praxis benutzt, Leistungs­kontrollen unterzogen.
  • Diese Überprüfungen sind Aufgabe der Qualitätssicherungskommissionen sowie weiterer Gremien der Qualitätssicherung (gemeinsame „Kompetenz-Zentren“ mit Nachbar-KVen, Sachverständigen­gremien bzw. Ärztliche Stellen für Qualitätsprüfungen entsprechend der Röntgen- und Strahlen­schutzverordnung), in denen erfahrene Ärzte ehrenamtlich ihr Wissen und ihren Sachverstand ein­bringen.

Zusammensetzung

  • Gemeinsam ist allen genannten Gremien, dass sie sich aus Vertragsärzten und -psychotherapeuten zusammensetzen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung ehrenamtlich in den Dienst der Qualitätssiche­rung stellen. Ohne ihren Sachverstand und ihre intensive Mitarbeit in den Kommissionen und weite­ren Gremien wäre eine Umsetzung der vielfältigen Qualitätssi­cherungsmaßnahmen nicht möglich.
  • Die ehrenamtlich in den Kommissionen tätigen Ärzte und Psychotherapeuten werden vom Vorstand der KVSH berufen und stehen der Verwaltung auch im Antrags- und Genehmigungsverfahren bera­tend zur Seite.

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