Priv.-Doz. Dr. Robert Linke

BERUF / FACHGEBIET:
Facharzt für HNO-Heilkunde

STELLVERTRETER:
Dr. André Plümer

KONTAKT:
Rosengarten 5
22880 Wedel
Tel.: 04103 9000 780
www.hno-wedel.de
info@hno-wedel.de

Berufspolitisches Engagement:

  • Mitglied im Landesvorstand des Hartmannbundes Schleswig-Holstein (Finanzbeauftragter)
  • Mitglied im Bundesvorstand des Arbeitskreises Ambulante Versorgung des Hartmannbundes (Schriftführer)
  • Bezirksvorsitzender im Berufsverband der HNO-Ärzte (Bezirk West Schleswig-Holstein)

BERUFSPOLITISCHE ZIELE:

  • Die KVSH bleibt ein verlässlicher Partner der Kollegenschaft und der Politik, ein starker Verhandlungspartner gegenüber den Krankenkassen.
  • Ja zum Ausbau der Digitalisierung, aber unter veränderten Kautelen:
    • Elektronische Anwendungen müssen einfach und intuitiv zu bedienen sein.
    • Sie dürfen nicht die Arbeitszeit von Ärzten und MFA kosten, sondern müssen Zeit sparen.
    • Die Einführung und der Betrieb von neuen Hardware-Komponenten und von Vernetzungs-Software müssen für die Praxen kostenneutral erfolgen, Folgekosten müssen ausreichend abgebildet sein.
  • Beendigung des Regressunwesens:
    • Zahlung einer Aufwandsentschädigung durch die Krankenkassen bei unbegründeten Prüfanträgen.
    • Im Falle eines Regresses Begrenzung der Entschädigungszahlung auf den tatsächlichen Schaden, d.h. die Differenz zur sonst bezahlten Leistung.
  • Wir fordern zwingend einem dem Pflegepersonal gleichwertigen Pandemie-Bonus für unser Praxispersonal aus Bundesmitteln.
  • Stärkung der haus- und fachärztlichen Versorgung durch inhabergeführte Praxen.
    • Förderung der haus- und fachärztlichen Zusammenarbeit, ambulant vor stationär!
    • Skepsis bzgl. der Übernahme von Kassenarztsitzen durch Kapitalgesellschaften, zwingende Kennzeichnung des Inhabers der Praxis.
    • Förderung der Delegation ärztlicher Leistungen, Ablehnung der Substitution.
  • Erhöhung der Transparenz der Entscheidungsprozesse in der KV.
  • Verbesserung des Verhältnisses zu den anderen freien Berufen, insbesondere zu den Apothekern, aber auch klare Formulierung ärztlicher Interessen.
    • Die erste Verlagerung ärztlicher Leistungen in die Apotheken sollte zur gleichen Bezahlung genau dieser Leistungen in den Arztpraxen führen. Arztpraxen im Umkreis von Apotheken, die Substitutionsleistungen erbringen, müssen eine Aufwandspauschale für das erhöhte Risiko ungeplanter Inanspruchnahme mit z.B. Impfzwischenfällen erhalten.
    • Die politisch Verantwortlichen haben realisiert, dass die Ärzte den Behandlungsaufwand der immer älteren Bevölkerung zwar leisten wollen, aber nicht mehr in vollem Umfang gewährleisten können. Apotheken entlasten jetzt in Teilbereichen die Ärzte. Wir sollten im Gegenzug auch die Apotheken entlasten, Arztpraxen müssen auch Medikamente abgeben können (Dispersionsrecht).
  • Sofortige Inkraftsetzung der zwischen Bundesärztekammer und PKV konsentierten neuen GOÄ.
  • Weiterentwicklung von Förderprogrammen gegen den Haus- und Facharztmangel.
    • Die ambulante Medizin wird weiblicher. Wir sind für die Förderung von familien- und frauenfreundlichen Konzepten.
    • Die ambulante Medizin wird wie die Gesellschaft und auch die Arbeitswelt der näheren Zukunft älter. Wir plädieren für verbesserte Möglichkeiten der Berufsausübung durch Reduktion von Arbeitszeit und Arbeitsbelastung im Alter.
  • Auskömmliche Bezahlung ärztlicher Leistungen.
    • Entbudgetierung aller ärztlichen Leistungen.
    • Erhöhung des Orientierungspunktwerts zeitnah in Kopplung an die Inflationsrate. Erhöhungen der Praxiskosten müssen sich in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Entwicklung der Inflation im Orientierungspunktwert widerspiegeln.
    • Die von uns ausdrücklich befürwortete Verbesserung der Einkommen unserer MFA muss im Orientierungspunktwert komplett abgebildet werden. Die Erhöhung des Orientierungspunktwertes muss zum Zeitpunkt der Tariferhöhung der MFA erfolgen.
    • Die Entwicklung der Kassen-Honorare der Praxen muss langfristig an die allgemeine Einkommensentwicklung gekoppelt werden.

 

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